Midterm seminář v Hoštce: Shledání se starými kamarády

26. 3. 2018

Autor: Paul Schneider

Ve čtvrtek 22. února jsem kolem 12. hodiny vyrazil z Plzně na tříhodinovou cestu do městečka Hoštka v okresu Litoměřice v Severních Čechách. Už ve vlaku jsem potkal první dobrovolníky, které jsem znal z On-Arrival semináře. Jak jsme se bavili, měl jsem pocit, jako bych potkal své staré známé. Dokonce jsme se tak zapovídali, že jsme v Hoštce zapomněli vystoupit. Když jsme konečně dorazili do hotelu, probíhalo dělení pokojů. Já jsem se rozhodl jít do společného pokoje s mým kamarádem Tobiasem.

Celý program semináře zde nebudu vypisovat, ale zmíním své osobní Highlighty:

V pátek večer jsme vytvářeli osobní průvodce po České republice, Slovensku a Rakousku. Vedle velkých měst jako Praha, Brno a Ostrava nemohlo samozřejmě chybět město piva. Vyrobil jsem proto plakát s velkým logem velblouda. Ten patří k Plzni stejně jako Pilsner Urquell, velblouda totiž najdete i na městkém erbu. Do svého průvodce jsem také zařadil své oblíbené restaurace a tipy na kulturní místa.

V sobotu ráno jsme šli na výlet, a to skrz pole a louky kolem Hoštky. Tenhle výlet patřil k tomu nejlepšímu z celého semináře. Byla to i možnost popovídat si s ostatními dobrovolníky o jejich zážitcích a zkušenostech z EVS. Dostali jsme se i k problémům a nesnázím, kdy jsem pochopil, že takové situace zažil skoro každý. Díky tomu, že jsme měli po jedné otázce vždy vyměnit partnera, dostal jsem se do kontaktu i s lidmi, se kterými jsem předtím sotva prohodil slovo.

V sobotu večer jsme hráli bowling a kulečník. Bohužel musím přiznat, že jsem opravdu žádné rekordy nelámal. V bowlingu jsem sice dvakrát dosáhl na třetí místo, ale v kulečníku mě vždy drtivě porazili. Mistrem světa se tedy v těchto sportech opravdu nestanu.

V neděli jsme měli možnost vytvořit si s ostatními dobrovolníky vlastní program. Zúčastnil jsem se tak workshopu o tetování, který vedla dobrovolnice Rita z Portugalska. Ukazovala nám krok po kroku jak funguje tetovací strojek. Při mechanickém zvuku strojku jsem měl trochu husí kůži a když jsem ho držel v ruce, byl jsem překvapený, jak je těžký. Dokonce jsem si i zkusil nakreslit jasnou černou čáru na folii a musím říct, že to opravdu není nic jednoduchého. Takže velký respekt všem, kdo tetují.

Druhý workshop o správné anglické výslovnosti vedl Conor. Připravil si dokonce i krátkou básničku, kterou najdete pod tímto linkem https://cs.cmu.edu/clamen/misc/humour/TheChaos.html. Před workshopem jsem si myslel, že moje výslovnost v angličtině je díky několika dovoleným v Anglii docela dobrá. Když jsem ale začal část tuto básničku, cítil jsem se, kvůli tolika chybám, jako žák základní školy.

V neděli večer už jsme se museli rozloučit. Díky tomu, že jsme se znali už z On-Arrivalu se naše skupina po tomto semináři ještě posílila a hodně jsme se jeden od druhého naučili. Neodvezl jsem si tedy jen užitečné tipy a informace, ale i dobré kamarády, se kterými se ještě určitě uvidím. Musím přiznat, že už teď mi ta malá skupina evropských dobrovolníků chybí.

 

 

 

Midterm in Hostka: Alte Freunde wiedersehen.

26. 3. 2018

Autor: Paul Schneider

Am Donnerstag, den 22. Februar, gegen 12 Uhr, machte ich mich auf die Reise von Plzeň in die drei Stunden entfernte Stadt Hoštka im Okres Litoměřice in Nordböhmen. Bereits im Zug traf ich die ersten anderen Freiwilligen, die ich bei meinem On Arrival-Seminar kennengelernt hatte. Wir unterhielten uns und es fühlte sich an, als würde man sich mit alten Bekannten unterhalten. Da wir in unsere Gespräche so vertieft waren, haben wir beinahe den Ausstieg in Hoštka verpasst. Am Bahnhof angekommen, machte sich die kleine Reisegruppe von europäischen Freiwilligen auf den Weg zum Hotel. Bei der Ankunft im Hotel wurden die Zimmer aufgeteilt. Ich entschied mich, mit einem alten Bekannten namens Tobias in ein gemeinsames Zimmer zu gehen.

Nun zum Programm des Midterm Trainings. Das ganze Programm zu erwähnen würde den Rahmen sprengen. Daher stelle ich euch meine persönlichen Highlights vor:

Am Freitagabend wurden wir von den Trainern zur Erstellung eines persönlichen Reiseführers mit unseren Insidertipps für die Tschechische Republik seiner Nachbarländer Slowakei und Österreich eingeladen. Neben den großen Städten der Tschechischen Republik, Brno, Praha  und Ostrava , darf natürlich auch die Stadt des Bieres nicht fehlen. Die Stadt Plzeň muss ebenfalls im Reiseführer vertreten sein. Daher erstellte ich ein originelles Plakat mit einem großen Kamel als Logo. Das Kamel gehört zur Stadt Plzeň wie das Pilsner Urquell. Eine kleine Info am Rande: Das Kamel ist auch im Wappen der Stadt Plzeň zu finden. Natürlich enthielt der Reiseführer auch persönliche Empfehlungen zu beliebten Restaurants und kulturellen Veranstaltungsorten in Plzeň.  

Spaziergang am Samstag durch die Natur von Hostka

Am Samstagmorgen spazierten wir durch die sonnendurchfluteten Feldwege von Hostka und an zwei kahlen Weinfeldern vorbei. Dieser Spaziergang gehörte zu den Höhepunkten des Veranstaltungsprogramms. Bei diesem Spaziergang sprach ich mit anderen europäischen Freiwilligen über deren Erlebnisse und Erfahrungen in ihren Organisationen. Außerdem haben wir uns auch darüber ausgetauscht, wie wir schwierige Situationen innerhalb des Freiwilligendienstes gemeistert haben. Durch die Gespräche mit den anderen Freiwilligen über deren Erlebnisse wurde mir bewusst, dass sich die herausfordernden Situationen ähneln. Da wir nach jeder Frage den Partner wechseln sollten, kam ich mit mehreren Personen innerhalb der Gruppe in Kontakt, mit denen ich zuvor kein einziges Wort gewechselt hatte.

Abendliche Entspannung beim Bowling

Am Samstagabend vertrieben wir uns die Zeit mit Bowling oder Billardspielen. Ich muss gestehen, dass ich an diesem Abend sicherlich keine Rekorde mit meinen sportlichen Leistungen gebrochen habe. Dennoch belegte ich immerhin zweimal den dritten Platz bei drei Spielen.

Neben dem Bowling habe ich mich auch im Billard ausprobiert. Mit Tim, (welcher) der aus Deutschland kommt und Conor habe ich zwei Partien gespielt. Beide Partien habe ich gnadenlos verloren. Ich denke, dass ich sicherlich kein Meister mehr in diesem Sport werde.    

Sonntag: Programmgestaltung der Teilnehmer

Bei jedem Midterm und Arrival dürft ihr am Sonntag ihr ein eigenes Programm für den anderen europäischen Freiwilligen entwerfe.  D.h., die Workshops orientieren sich dabei an den Interessen der Seminarteilnehmer/-innen. Je nachdem, wie ausgefallen die Interessen der Seminarteilnehmer/-innen sind, desto interessanter fallen die Workshops aus. Mein erster Workshop war eine Demonstration einer Tattoo-Maschine. Rita, eine Portugiesin, zeigte uns Schritt für Schritt, wie die Maschine aufgebaut wird. Das mechanische Geräusch erzeugte bei mir eine kleine Gänsehaut. Als ich die Maschine zum ersten Mal in der Hand hielt, fiel mir auf, wie schwer eine solche Maschine ist. Ich versuchte, mit der Tattoo-Maschine eine klare schwarze Linie zu zeichnen. Ich kann euch sagen, dass das gar nicht so einfach ist. Das Tätowieren wurde auf einer Folie ausprobiert. Da ich nun selber eine Tattoo-Maschine ausprobieren durfte, habe ich großen Respekt vor denjenigen, die Menschen tätowieren. 

Der zweite Workshop war ein Workshop zur englischen Aussprache. Conor brachte ein kleines Gedicht, das mit der englischen Aussprache spielt, mit.  Unter folgendem Link findet ihr das Gedicht https://cs.cmu.edu/clamen/misc/humour/TheChaos.html. Vor dem Workshop dachte ich, dass meine englische Aussprache aufgrund mehrerer Urlaube in Großbritannien gar nicht so schlecht sei.  Als ich jedoch die ersten Zeilen des Gedichtes vortrug, fühlte ich mich aufgrund meiner vielen Fehler wie ein Grundschüler.

Sonntag: Abschied von guten Freunden

Am Sonntagabend stand die Verabschiedung von den anderen europäischen Freiwilligen an. Mir persönlich fiel es schwer, den anderen Freiwilligen Lebwohl zu sagen. Durch das On Arrival-Seminar hat sich der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe verstärkt und wir sind weiter zusammengewachsen. Durch dieses Seminar nehme ich neben nützlichen Tipps für die Arbeit innerhalb meiner Organisation auch viele gute Freunde mit, welchen ich bestimmt noch einen Besuch während meiner Zeit als europäischer Freiwilliger abstatten werde. Ich muss gestehen, ich werde die kleine Gruppe von europäischen Freiwilligen vermissen.

 

 

 

 

 

 

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